FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Lasergravuren und Druck

1. Gibt es Mindestmengen für eine Produktion von Lasergravuren und Drucken?


Das Einrichten unserer Hochleistungslaser bzw. von Druckmaschinen ist erst ab einer gewissen Mindeststückzahl wirtschaftlich sinnvoll. Bei Mengen unter 20 Stück, ergeben sich schnell Einzelpreise für jeweils eine Lasergravur oder einen Druck von 5,- bis 10,- Euro. Hinzu kommt der Produktpreis, der Versand und die Mehrwehrsteuer! Für die meisten Interessenten ist dies jedoch nicht akzeptabel, da es bei vielen Produkten in einem nicht sinnvollen Stück-Preis-Verhältnis steht. Sollte dies für Sie dennoch kein Hindernis darstellen, teilen Sie uns dies bitte ausdrücklich mit. Erst dann ist es sinnvoll eine solche Kalkulation zu beginnen.

Zumindest bei Gravuren empfehlen wir, bei den vorgenannten Kleinst- bzw. Mindermengen, einen lokalen Anbieter (z.B. einen Pokalgraveur, Mr. Minit oder ähnliches) zu kontaktieren. Wir können hier keine Aussagen zu Preisen treffen, jedoch ist hier in der Regel ein besseres Stück-Preis-Verhältnis zu erwarten. Grundlegend wird jedoch bei den beschriebenen Anbietern eine andere Maschinentechnik angewendet.


2. Welche Möglichkeiten der Motiverstellung auf den Produkten gibt es?


Wir bieten aktuell die Lasergravur und den Tampondruck an.


3. Was ist eine Lasergravur?


Durch den sogenannten laserinduzierten Materialabtrag ist auf fast allen Materialien eine Gravur möglich. Graviert wird mit gepulsten Lasern, die durch Spiegelscanner abgelenkt werden. Eine Gravur geht nicht immer mit einer Farbänderung einher. Jedoch ist Sie zumindest als Kontrast unterschiedlicher Oberflächenstrukturen sichtbar. Lasergravuren dieser Art sind sehr dauerhaft. Sie können nur durch tiefes intensives Abschleifen entfernt werden.


4. Was ist ein Tampondruck?


Tampondruck ist ein indirektes Druckverfahren (Tiefdruckprinzip), welches sich in der Vergangenheit zum wichtigsten Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern, aber auch anderen Materialien entwickelt hat. Somit ist der Tampondruck besonders aus der Werbemittelbranche kaum mehr wegzudenken.


5. Welche Datei- bzw. Motivvorlagen werden benötigt?


Idealerweise benötigen wir als Motiv-Vorlage eine so genannte digitale, vektorisierte (d.h. in Kurven gewandelte) .eps-Datei. Ein Laser arbeitet keine Bildpunkte, sondern prinzipiell Vektoren (Kurven) ab. Daher ist die Vektor-Datei die bestmöglich Dateivorlage. Mindestens jedoch benötigen wir eine hoch aufgelöste Bilddatei (.jpg, .bmp, .tif oder .gif-Datei). Oft können wir diese Dateien in unser benötigstes Format umwandeln. Ist dies ohne größeren Aufwand möglich, entstehen durch diese Umwandlung, keine zusätzlichen Kosten. Die Verwendbarkeit der Dateien die wir geliefert bekommen muß grundsätzlich geprüft werden. Senden Sie uns nach Möglichkeit alle Ihnen zur Verfügung stehenden Bilddateien per E-Mail und am Besten vorab, an info@adbo-group.de. Diese Prüfung der Verwendbarkeit Ihrer Dateien erfolgt auch kostenlos. Sollten Sie keinerlei solcher Dateien besitzen, sprechen Sie uns an. In aller Regel finden wir immer eine alternative Lösung bzw. haben die Möglichkeit solche Dateien ggf. zu reproduzieren.

Sollten spezielle Schriftarten (also keine Windows-Standardschriften) in Ihrem Motiv enthalten sein, benötigen wir von Ihnen diesen Schriftfonts als digitale Datei.


6. Wie groß bzw. klein kann meine Lasergravur werden?


Das hängt von verschiedenen Faktoren, ab. Hauptsächlich aber von der jeweiligen Eigenschaft bzw. Dimension des zu lasernden Gegenstandes. Im sogenannten Standardverfahren ist z.B. bei Bechern (durch die Krümmung des Bechers) eine max. Breite von ca. 30 mm der Lasergravur vorgegeben. Der Hintergrund: Laser fahren nicht, wie oft in allgemein angenommen, mit dem Laserstrahl 360 Grad um den Becher „herum“, sondern der Laser bewegt sich, quasi vor dem stehenden Becher auf einer geraden Achse von links nach rechts und nach oben und unten. Aufgrund der Eigenkrümmung bzw. des Becherdurchmessers, würde er ab einem gewissen Punkt am linken und rechten Rand „abrutschen“. Ein Beispiel was evtl. zu einer ganz praktischen Vorstellung dient:

Stellen Sie sich vor, Ihre Augen könnten Laserstrahlen abgeben. Jetzt halten Sie den Becher mit Ihrer rechten Hand in einem Abstand von einigen Zentimetern an einem festen Punkt vor Ihre Augen. Um mit Ihren Augen (also dem Strahl) das Motiv zu "lasern" dürfen Sie nun Ihren Kopf nur nach oben und nach unten bewegen, sowie nur nach links und nach rechts. "Ihr Laserstrahl" würde also dort, wo die Krümmung zu stark wird, quasi "vorbeischießen". Und das ist der Grund für die technisch limitierte Breite. Aber jede Regel hat natürlich eine Ausnahme. In diesem Falle ist das die sogenannte Drehkopfmechanik!

Mit Hilfe der Drehkopfmechanik können wir theoretisch auch eine „Rundumlaserung“ anbieten. Der Trick: Der Laser dreht sich auch hier nicht um den Becher, sondern der Becher dreht sich während des Laserprozesses, um die eigene Achse. Das Motiv wird vor dem Laservorgang in einzelne größere Elemente unterteilt, die er dann wieder, während der Drehung aneinandergefügt. Dieses Verfahren ist sehr aufwendig, da der Laser (für noch mehr Präzision beim Zusammenfügen) langsamer und aufgrund der sich ergebenden größeren Fläche, länger pro Motiv laufen muss. Somit ist dieses Verfahren teurer als das Standardverfahren und muß grundsätzlich nach individuellem Aufwand kalkuliert werden.

Allgemein: Äußerst filigrane und kleine Motive stellen hingegen und in aller Regel kein Problem dar. Der Laser ist in der Lage feinste Linien (weniger als eine Haaresbreite) konturgenau darzustellen.


7. Wie setzen sich die Kosten für eine Lasergravur oder einen Druck zusammen?


Grundsätzlich muss ein Laser, genau wie eine Druckmaschine, für jedes gewünschte Motiv vorgerichtet werden. Diesen Prozess nennt man auch Einrüsten. Bei der Lasergravur muss eine Konstruktion zur Fixierung des zu lasernden Gegenstandes hergestellt werden, damit die Position der Lasergravur immer exakt gleich ist. Zusätzlich muss der Laser mit dem jeweiligen Motiv „programmiert“ werden.

Bei der Motivaufbringung per Druck müssen, pro Farbe und Motiv, erst sogenannte Druckfilme erstellt werden. Anhand dieser Filme werden Klischees erstellt. Auch das ist mit einem Grundaufwand verbunden.

Dieser Grundaufwand (Fixkosten), sowohl bei der Lasergravur, als auch beim Druck, fällt bei einer Produktion immer an. Ob 20 Stück oder 2000 Stück eines Artikels produziert werden. Preislich macht es aber eben einen deutlichen Unterschied aus, ob ich diese Fixkosten durch 20 Stück oder durch 2000 Stück teile. Daher sinken die Stückpreise gerade am Anfang mit steigenden Stückzahlen.

Grundsätzlich bei Lasergravuren: Im Gegensatz zum Druck erzeugen unterschiedliche Größen bei der Lasergravur, in aller Regel auch unterschiedlich lange Laserzeiten. Diese Laserzeiten wiederum sind maßgeblich für den Preis. Es gilt hier also, je größer das Motiv, desto höher der Stückpreis für eine einzelne Gravur. Da wir aber nicht JEDES Motiv einzeln kalkulieren können, gelten unsere Standardpreise bis zu einer pauschalierten Fläche von 7 cm². Größere Flächen sind, immer in Abhängigkeit zur gewünschten Artikelvariante und technischen Machbarkeit möglich, müßen aber extra angefragt werden.

Allgemein: Entgegen der allgemeinen Vorstellung ist die Lasergravur übrigens oft günstiger als der Druck!


8. Sind unterschiedliche Namen (Personalisierung) bei einer Lasergravur möglich?


Ja, das ist grundsätzlich möglich. Hierbei können Sie Ihr gewünschtes Produkt beispielsweise mit unterschiedlichen Vor- und/oder Zunamen oder auch Spitznamen oder auch nur Nummern versehen. Wir benötigen hierfür von Ihnen zusätzlich eine Exceltabelle mit den jeweiligen Information, getrennt in einzelne Spalten und Zeilen.

Verwendbar sind grundsätzlich alle Windows-Standardschriften wie z.B. Arial, Times New Roman etc. Sollten Sie eine spezielle Schriftart wünschen, benötigten wir von Ihnen den so genannten - Schriftfonts - als digitale Datei. Wie das funktioniert, teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.


9. Sind unterschiedliche Farben bei einer Lasergravur möglich?


Ja, aber! Es können bei einer Lasergravur leider keine Buntfarben wie rot, grün oder blau dargestellt werden. Dies ist nur bei einem Druck möglich. Es können aber durch unterschiedliche Laserzeiten bzw. Intensitäten des Lasers, unterschiedliche Graukontraste erzeugt werden. Wir nennen dies Mehrstufengravur. Somit entsteht für das Auge der Eindruck, es handele sich um unterschiedliche "Farben". Dieses Verfahren eignet sich besonders, wenn z.B. ein eigentlich mehrfarbiges Logo per Lasergravur umgesetzt werden soll. Ein Blau wird beispielsweise zu einem dunklen Grau, ein Gelb zu einem hellen Grau. Dies hat für den Betrachter und nach vielen begeisterten Kundenaussagen, einen außerordentlich "edlen" Charakter. Ein neues Photo einer Referenzgravur wird in wenigen Tagen auf unserer Informationsseite "Referenzen" online gestellt.

Die Stärke bzw. die Intensität der Kontrastfarben und die jeweilige Nuance ist nicht 100% vorhersagbar, sondern wird grundsätzlich erstmal durch das Material (bei Edelstahl z.B. zusätzlich durch den Kohlenstoffanteil im Produkt bestimmt). Ein Freigabemuster speziell bei einer Mehrstufengravur ist in der Regel unumgänglich.

Besonderer Hinweis zu lackierten Produkten: Lackierte Becher (oder auch andere Produkte) lassen sich grundsätzlich lasergravieren. Der Laser "brennt" in diesem Falle partiell die lackierte Fläche weg und bringt auf dem Untergrund (oftmals Edelstahl) den üblichen Kontrast mit der Gravur auf. Auch dies ist eine besondere edle Form der Lasergravur. Ein wichtiger Effekt tritt hierbei auf: Ist ein Becher z.B. weiß lackiert, erscheint der Kontrast der Gravur relativ "schwach". Ist ein Becher jedoch schwarz lackiert, erscheint die Gravur auf dem Becher besonders intensiv (fast wie weiß). Dies ist jedoch ein rein optischer Effekt des Auges. Der Kontrast der Gravur auf dem Becher ist in beiden Fällen der Gleiche.


10. Ist eine Lasergravur oder ein Druck kratz- oder spülmaschinenfest?


Ja, rein grundsätzlich ist eine Lasergravur spülmaschinenfest und hält "normalen" mechanischen Einflüssen stand. Sie sollten es trotzdem vermeiden die Gravur dauerhaft mit scharfen Scheuermitteln oder z.B. Stahlschwämmen zu reinigen. Im Normalfall kann man sagen, die Gravur hält mindestens so lange wie das Edelstahlprodukt selbst. Und das ist in aller Regel sehr lange ...


11. Wie haltbar ist Druck auf Edelstahlprodukten?


Der Druck wird in einem sehr aufwendigen und sorgfältigen Tampondruckverfahren produziert. Trotzdem kann ein Druck nicht die gleiche Haltbarkeit wie z.B. Lasergravur aufweisen. Gerade mechanische Einflüsse wie Kratzen, Scheuern, Stoßen etc., können das Druckbild auf Dauer beschädigen. Einen Druck können Sie natürlich nicht mal so eben mit dem Fingernagel abkratzen. Bedruckte Produkte sollten auch nicht in die Spülmaschine gegeben werden. In einer Spülmaschine entsteht teils enorme Hitze und auch weitere verschiedene Einflüsse (z.B. spezielle chemische Verbindungen von Spülmitteln) können das Druckbild auf Dauer schädigen. Kurzum: Ein Druck ist auf den meisten Produkten (speziell bei Bechern) einfach nicht für die Ewigkeit....


12. Bekomme ich vor der Lieferung ein Probeexemplar bzw. Muster?


Beachten Sie dazu unseren eigens hinzugefügten Bereich "So funktioniert´s mit Musterbestellungen" in dem Hauptreiter "Lasergravur/Druck".


13. Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?


Hier haben wir einen eigens erstellten Bereich auf unser Website geschaffen. Diesen finden Sie in der linken Navigation unter "Zahlungsmöglichkeiten".


14. Wie lange ist die Regellieferzeit?


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15. Sind Lieferungen ins Ausland möglich?


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